Über mich

Hi! Mein Name ist Verena und ich bin Ernährungswissenschaftlerin. Häufig werde ich gefragt: Wie isst du eigentlich selbst? Die Antwort ist simpel, und wenig glamourös. Ich esse gern. Und: Ich habe einen sehr fordernden Alltag. Beides ist massgeblich für meine Ernährung. Essen muss schmecken. Und Spass machen, genauso aber die Gesundheit sicherstellen und ausreichend Nährstoffe liefern. Auch langfristig, auch im Winter. Hierfür muss meine Ernährung ausgewogen sein. Und praktisch, sie sollte sich gut in den Alltag integrieren lassen. Und den individuellen Eigenheiten gerecht werden. Vor diesem Ziel bereite ich Ernährungsthemen auf. Für meine Kunden, für deine Kunden… Nein, eigentlich für alle. Apropos: in meinem Newsletter beantworte ich einmal pro Woche häufige ErnährungsFragen. Zum Beipiel: Soll man sich nun low carb ernähren… oder lieber nicht? oder Sind Dosentomaten eigentlich ungesund? oder Wann machen Supplemente Sinn? Wenn du magst: unten kannst du dir die ErnährungsFragen bestellen. Gratis, natürlich, und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Spam gibt es keinen (versprochen!) und die Antworten kommen direkt in dein Postfach. In der Regel donnerstags!

Berufliches

Gründerin | ErnährungsGespräche | seit 2017
Mit Zürichs 1. Kreativagentur für Ernährung setze ich auf alltagstaugliche Kommunikation und Verpflegungskonzepte. Im Fokus: der Mensch. Den essenden Menschen möchte ich erreichen. An ihn denke ich, wenn ich Workshops gebe, Seminare halte oder Texte schreibe. Das Gleiche gilt für meine Beratungen: Ich berate Einzelpersonen, genauso aber Unternehmen. Und hinter jedem Unternehmen steht der einzelne Mitarbeiter. Und für ihn bereite ich Ernährungswissen auf, kreativ und fachgerecht.

Mitgründerin | Zum guten Heinrich | 2016
Kennst du Zum Guten Heinrich, Zürichs erstes velofahrendes Catering-StartUp? Es verfolgt einen Zero-Waste-Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette und hat schon jede Menge Preise gewonnen. Ich habe fröhlich mitgegründet, das frühe Speisenkonzept auf die Beine gestellt und wenn du magst, kannst du hier ein kurzes Video sehen, dass die Zurich Versicherung mit uns produziert hat.

Assistenz | Wiener Privatklinik | 2007-2011
In Wiens grösstem Privatspital habe ich Infomaterialien zu Krankheitsbildern erstellt, OP-Berichte erfasst und die Warenwirtschaft der hauseigenen Apotheke betreut. Gibt es mehr dazu zu sagen? Eigentlich nicht, das Ganze war studienbegleitend. Aber ich habe viel gelernt dabei!

ErnährungsExpertin

Leaf To Root | 3. Platz Best Vegetarian Cookbook «Gourmand World Cookbook Awards» 2017
Der Name ist Programm: Leaf to Root widmet sich den Pflanzen- und Gemüseteilen, die für gewöhnlich als Abfall im Kompost landen oder gar nicht erst geerntet werden. Neben Rezepten enthält es Interviews mit Produzenten und Köchen sowie ein Kompendium über geniessbare Gemüseteile. Hier habe ich ernährungsrelevante Fragen beantwortet, wie z.B. zur Toxizität von Tomatengrün oder Kartoffelkiemen oder zur Nitrat-Ansammlung in Salatstrünken. Mehr dazu gibt es auf Esther Kerns Blog.

Pasta | Je 1 Silbermedaille beim Swiss Gourmetbook Award und beim Literarischen Wettbewerb der Gastronomischen Akademie Deutschland (GAD)
Anna Pearson von der «Edition gut» habe ich für ihr Buch «Pasta» zum wissenschaftlichen Hintergrund der Ricotta-Herstellung beraten: Wie wird Molke zu Ricotta? Was passiert auf molekularer Ebene? Und weil sie währenddessen mit gut 10 Litern Molke zugange war, durfte ich ihre bisherigen Ansätze auch gleich probieren.

NZZamSonntag-Magazin | Artikel über Clean Eating
Hier wurde ich gefragt, was es mit Clean Eating auf sich hat und welche Probleme der Trend mit sich bringt.

Vergangene Kurse/Workshops

Käse einfach selber machen
Ein 5-stündiger Grundlagenkurs für die Heimküche. Mit jeder Menge milchtechnologischer Fakten, Mozzarella, Feta und Schmelzkäse. Ersteres war Bestandteil eines Häppchen-Plausches, Letzteres haben wir selbst gemacht. Ausserdem haben wir uns 1a-Verwendungsmöglichkeiten für das «Nebenprodukt» Molke angeschaut.

Joghurt, Labneh und fermentiertes Gemüse
3 Wochenendprojekte, die Hand in Hand gehen. Food Waste fällt keiner an, Suppe hingegen schon. Die Dauer: 4 Stunden insgesamt. Und das Beste: Für Frühstück und Lunch der Folgewoche war jeweils schon gesorgt!

Hülsenfrüchte – das Herzstück deiner Speisekammer
Gesprossen, püriert und zerstossen. Als Hauptzutat für Mousse und Pralinen, zum Backen und zum Kochen. Hülsenfrüchte sind überall, das finden wir gut, und wir haben uns den kleinen Kraftpaketen mit Leidenschaft über drei Termine hinweg gewidmet.

Meal Planning & Meal Prep: Megatrends für den Alltag
Smart Cooking ist in aller Munde. In 2 Halbtagsseminaren (jawohl, mitten in einer Profi-Gastroküche) haben wir uns angeschaut, wie sich flink und effizient die Mahlzeiten der jeweiligen Folgewoche vorbereiten lassen. Du weisst schon: If you fail to plan, you plan to fail.

Ausbildung

Doktorat Ernährungswissenschaften (Schnittstelle Lebensmittelchemie) | Universität Bonn
Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie, Tierernährung, Humanernährung. Das waren die Bereiche, die in meine Doktorarbeit hereinspielten, genau in dieser Reihenfolge. Der Hintergrund: Trend-Thema Food Waste. Konkret ging es um eine sinnvolle Verwertung von Nebenprodukten der Speiseöl-Pressung sowie um die Frage, inwiefern eine solche durch eine lebensmittelchemische Vorbehandlung überhaupt erst möglich wird. Während dieser Zeit sind 2 wissenschaftliche Veröffentlichungen entstanden:

Evidence for the Formation of Benzacridine Derivatives in Alkaline-Treated Sunflower Meal and Model Solutions

Protection of protein from ruminal degradation by alkali-induced oxidation of chlorogenic acid in sunflower meal

Studium Ernährungswissenschaften (Schnittstelle Lebensmitteltechnologie) | Universität Wien & BOKU Wien
Meine Diplomarbeit hatte ein sehr aufregendes Thema, und ein schwieriges. Letzteres vor allem ethischer Art: Es ging um industrielle Wurstherstellung. Und ja, hierzu habe ich in einer der grössten Wurstfabriken Österreichs gearbeitet. Es ging um die Entwicklung einer beliebten Wurstsorte, die salzreduziert und frei von Geschmacksverstärkern sein sollte. Dabei sollte sie schmecken wie das Original. Lebensmitteltechnologisch eine ziemliche Herausforderung.