Du bist, was Du isst

Ein aufgeblähter Bauch nach dem Essen? Kopfschmerzen, Müdigkeit, vielleicht Schlafstörungen? Häufig verbergen sich hinter solchen Alltagsproblemen Unverträglichkeiten. Das muss nicht gleich Schlimmes heissen: oft reicht es, gezielt auf einzelne Lebensmittel zu verzichten statt verdachtsweise Milch- und Getreideprodukte zu meiden.

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Egal, was Trend-Konzepte wie low carb oder paleo versprechen: Es gibt keine Patentlösung für Gesundheit. Jeder Mensch ist einmalig, und „die“ richtige Ernährung sieht für jeden anders aus.

Körper reagieren unterschiedlich. Was der Eine gut verträgt, kann dem Anderen schaden. In Zeiten von low carb & Co wird das oft anders vermittelt. Doch pauschaler Gluten-Verzicht oder gar vegane Ernährung richten oft mehr Übel an, als dass sie dem Körper Gutes tun: Mangelzustände können sich einschleichen, und tatsächliche Unverträglichkeiten bleiben häufig unentdeckt. Tatsächlich gehen viele Menschen davon aus, an Glutensensitivität oder Milchunverträglichkeit zu leiden, wo es oft ausreichen würde, die Zubereitungsart der Mahlzeiten zu ändern, oder Einzelzutaten wie z.B. Ruccola zu meiden.

Unverträglichkeiten:

  • Häufige Symptome von Unverträglichkeiten

Symptome & Auswirkungen

Wenngleich Nahrungsunverträglichkeiten meist nicht lebensbedrohlich sind, belasten sie doch häufig Wohlergehen & Psyche des Einzelnen. Eine unentdeckte Fructosemalabsorption z.B. kann mit Depressionen einhergehen, Schlafstörungen mit einem Mangel an Magnesium oder Anderem. Beides lässt sich leicht beheben. Ohne, dass rasante Einschnitte in das Alltagsleben nötig sind. Wichtig zu verstehen ist, dass jeder Körper die einzelnen Nährstoffe unterschiedlich umsetzt. Der vielzitierte Apfel, der den Doktor fernhält, ist nicht für jeden gut verträglich!